Lebenslauf
Die Anfänge
Am 17. Januar 1973 bin ich in VS-Villingen geboren. Aufgewachsen bin ich in Baden-Württemberg, genauer gesagt in der Gemeinde Deißlingen, die zwischen Rottweil und Villingen-Schwenningen liegt und inzwischen über 5000 Einwohner zählt. Nach dem Besuch der Grundschule in Deißlingen wechselte ich an das Leibniz-Gymnasium in Rottweil, wo ich im Jahr 1993 mein Abitur machte. Als Leistungskurse wählte ich in der Oberstufe Englisch und Geschichte – zwei Fächer, für die ich mich sehr interessierte. Französisch belegte ich freiwillig noch bis zum Abitur, ebenso zusätzliche Kurse wie Psychologie und Literatur.
Die Studienzeit
Im Oktober 1993 begann ich mein Studium der Germanistik und der Evangelischen Theologie (Lehramt) in Tübingen. Da mir bereits mit dem Abitur das Latinum zuerkannt worden war, musste ich nur noch Griechisch lernen. Nach der bestandenen Graecumsprüfung konzentrierte ich mich auf das Grundstudium. Ergänzend zu meinen Studienfächern besuchte ich auch Veranstaltungen des Seminars für Rhetorik, der Ägyptologie, der Altorientalistik und der Skandinavistik.
Nach dem Grundstudium absolvierte ich ein Auslandsstudienjahr in der norwegischen Hauptstadt Oslo. Mit einem Intensivsprachkurs vertiefte ich meine Norwegischkenntnisse, sodass ich heute Norwegisch fließend spreche. Während ich mich in der Germanistik mit Literatur über den Holocaust beschäftigte, legte ich in der Theologie meinen Schwerpunkt auf die Befreiungstheologie.
Anschließend studierte ich für ein Semester in Münster, bevor ich dann nach Heidelberg wechselte, wo ich dann auch mein 1. Staatsexamen erfolgreich abschloss. Schwerpunkte setzte ich während meines Studiums der Theologie auf das Alte/Erste Testament, die jüngere Kirchengeschichte, neuere systematische Ansätzen wie feministische Theologie und Befreiungstheologie, während ich in der Germanistik den Schwerpunkt auf die Literaturwissenschaft legte.
Die freie Mitarbeit
Bereits während meiner Schulzeit war ich freier Mitarbeiter der Schwäbischen Zeitung. In der Rottweiler Lokalredaktion habe ich die "Basics" des Journalismus gelernt. Von den lokalen Themen haben mich besonders die politischen und die sozialen Themen interessiert. Mit Blick auf die journalistischen Stilformen waren es insbesondere Reportagen, Berichte, Glossen und Porträts, in denen ich mich zuhause fühlte. Später kamen noch Rezension und Interview hinzu.
Später, das heißt: während meiner Heidelberger Zeit. Es ergaben sich freie Mitarbeiten insbesondere im Bereich von Kultur, Literatur und Religion. Allerdings habe ich immer wieder auch für Tageszeitungen berichtet – die thematische Weite und die Möglichkeit, mit wichtigen und/oder interessanten Menschen der Region ins Gespräch zu kommen, möchte ich nicht missen. Für mich erwies sich die Arbeit als Journalist immer wieder als bereichernd, als eine einzigartige Möglichkeit, den Wohnort und die Umgebung von neuen Seiten kennen zu lernen.
Der Einstieg ins Berufsleben
Zwei Jahre lang, vom Januar 2003 bis Ende Januar 2005, war ich zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit des Gustav-Adolf-Werks in Leipzig. Zu meinen Aufgaben gehörte unter anderem die Vorbereitung und Erstellung von Pressemitteilungen, die Organisation und Durchführung von Pressekonferenzen, die Mitarbeit bei der Vorbereitung von Veranstaltungen, das Zusammenstellen des Pressespiegels sowie – eine der Hauptaufgaben – das Erstellen der Vierteljahreszeitschrift des Gustav-Adolf-Werks. Als verantwortlicher Redakteur oblag mir die Auswahl der Themen, die Autorenakquise, die Bildbeschaffung, das Redigieren der Texte, das Schreiben von Berichten und Nachrichten zu aktuellen Ereignissen sowie die Endkorrektur des Heftes.
Ein Schritt weiter
Seit August 2005 bin ich nun Studienreferendar an einem Gymnasium in Halle und
versuche, meinen Schülern Deutsch und Evang. Religion etwas näher zu bringen. Ob es mir gelingt, mögen andere entscheiden.