Interessen & Ziele

Schreiben, Lesen, Reden: Das sind drei Aktivitäten, für die mein Herz schlägt. Drei Dinge, die für mich (in dieser Reihenfolge) zum täglichen Leben dazugehören – und drei Dinge, mit denen ich mein tägliches Brot und die Butter drauf verdienen möchte.

Was das konkret heißt? Im Folgenden dazu mehr.

Schreiben

Mal bissig, mal informativ, mal mitfühlend, mal einseitig Partei ergreifend, mal vorsichtig abwägend: Der Schreibstil hat viele Facetten. Diese Vielseitigkeit ist es, die mich immer wieder aufs Neue fasziniert und mich bei Laune hält, Schreiblaune. Schreiben hat, wenn man es richtig betreibt, sehr viel mit Kreativität zu tun. Allerdings nicht nur. Ein hohes Maß an Klarheit, Verständlichkeit und Angemessenheit gehört zu den grundlegenden journalistischen Stilmerkmalen, auch in meinen Texten. Der Gebrauch der Sprache geschieht schließlich nicht ohne Absicht. Und wenn auch die LeserInnen meiner Texte etwas von dem Engagement und der Freude, die ich beim Schreiben hatte, spüren, bin ich voll und ganz zufrieden.

Lesen

Nach dem Schreiben ist es das Lesen, das mich die Zeit vergessen lässt. Mein Interesse richtet sich dabei zurzeit vorwiegend auf die europäische Gegenwartsliteratur. Was Fachbücher angeht, vertiefe ich mich gerne in politische, historische, theologische und archäologische Themen.

Natürlich hat das Lesen auch mein Schreiben beeinflusst – in sehr direktem Maße: Buchbesprechungen zu schreiben bereitet mir eine besondere Freude. Auch für die redaktionelle Arbeit und das Lektorieren von Texten habe ich meine Liebe entdeckt. Liebe? Ist das nicht sehr hoch gegriffen? Vielleicht ist es etwas übertrieben ... Aber was gibt es Schöneres, als eine fertige Zeitschrift, ein gedrucktes Buch in der Hand zu halten?

Reden

Freilich kann man Sprache nicht nur niederschreiben und in sie lesend eintauchen, sondern sie auch sprechen; sie dazu nutzen, mit anderen in Kontakt zu treten, sich zu informieren, zu diskutieren, zu überzeugen, nachzufragen. All das also zu tun, was einen guten Journalisten auszeichnet.

Zum Sprechen gehört auch das Zuhören. Während ich dem Trend zum Hörbuch (noch) nicht anheim gefallen bin, gehören Kabarett und Theater zu meinen Freizeitbeschäftigungen. Ebenso gehören Fremdsprachen zu meinen Hobbys: Englisch, Norwegisch und die internationale Plansprache Esperanto. Gerade letztere war es, die mir zu vielen persönlichen Kontakten in andere Länder verholfen hat.